Herzlicher Empfang bei Spontanbesuch in RABKA (Polen)
Mit dem Kreisverband Rems-Murr der Europa-Union hat eine Gruppe von 43 Personen eine Reise nach Polen zur Völkerverständigung innerhalb Europas unternommen. Zuerst ging es über Nürnberg, Dresden und Görlitz nach Breslau. Am nächsten Tag stand eine Stadtbesichtigung mit Führung von Breslau auf dem Plan, sowie eine Fahrt nach Trepnitz. Der darauffolgende Tag war für eine Fahrt nach Tschenstochau vorgesehen. Dieser bedeutende Wallfahrtsort Polens hat alle sehr beeindruckt.
Auf dem Weg nach Zakopane in der Hohen Tatra besuchte die Reisegruppe Bad Rabka die Partnerstadt von Murrhardt. Mitarbeiter der Stadtverwaltung empfingen die Gäste sehr herzlich. Diese besichtigten die alte historische Holzkirche, die heute als Museum dient. Obwohl bei der Reiseplanung dieser Besuch nicht vorgesehen war, versuchten die Gastgeber den Gästen Stadt und Umgebung zu zeigen und über ihre Geschichte zu informieren. U.a. ging es mit der Zahnradbahn auf den Berg Gubalowka. Von dort bot sich eine herrliche Aussicht auf die Berge der Hohen Tatra. Die Teilnehmer haben nach der Kulturreise ihre Vorstellungen vom heutigen Polen insgesamt positiv bewertet.

- Fahrt in die Erinnerung. Viele Teilnehmer konnten ihren Geburtsort besichtigen

- Rabka, Stadtführung

- Die Reisegruppe übergibt der Vertreterin der Stadtverwaltung ein Geschenk, Bilder: Hans Pohlner

- Der Partnerschaftsverein begrüßt die Kinder an der Kelter
Aktivitäten des Partnerschaftsvereins Aspach Chemillè beim Aspacher Ferienprogramm
Spiel und Spaß rund um Frankreich
Offensichtlich ist das Interesse an unserem Nachbarland ungebrochen, denn auch in diesem Jahr waren beim Frankreich-Nachmittag des Partnerschaftsvereins Aspach-Chemillè alle Plätze ausgebucht.
Sonja Pauli, Hanne Barth und ihre schon bewährte Helfermannschaft waren jedoch gut auf den Ansturm vorbereitet. Schon kurz vor 15 Uhr trafen die ersten Kinder ein und erhielten ein blaues, ein weißes oder rotes Namenschild. Dies war einerseits ein Hinweis auf die französische Nationalfarben, andererseits dienten die farbigen Schilder zur Einteilung der Gruppen für Französischlernen, Backan und Boulespielen.
Sylviane Schwenger, in Frankreich aufgewachsen, hatte auch diesmal wieder ihre Schultafel mitgebracht und die ersten französischen Sätze auf diese Tafel geschrieben: wie man sich vorstellt, wie man zählt und was man sagt, wenn man zum Einkauf geht.
Während man bei uns bei Hunger zwischendurch mal einen"LKW" kauft, holen sich die Franzosen ganz gerne "Crèpes", die es in vielen schmackhaften Varianten gibt.
Warum also nicht mal selbst Crèpes backen? Hanne Barth verriet das Rezept, das die Kinder auch mit nachhause nehmen konnten. Aber dann stand die Praxis im Vordergrund. An drei Tischen wurde mit Begeisterung gewerkt: Eier aufschlagen, Teig anrühren, Teig in die Pfanne geben, rechtzeitig wenden und am Schluss das selbst geschaffene Werk mit Zucker, Marmelade oder Apfelmus verfeinern.
Wer nachmittags durch ein französisches Städtchen bmmelt, wird dabei auch sicher auf Boulespieler treffen, die mit ihren Kugeln versuchen möglichst nahe an eine kleine Holzkugel, "Schweinchen" genannt, zu kommen. Inzwischen haben auch Aspacher Senoren den Reiz dieses Spiels erkannt und treffen sich nun regelmäßig zu diesem Wettspiel. Und wie es aussieht, können letztlich auch Kinder Spaß daran finden. Jedenfalls wurde auf dem Platz vor der Kelter mit Eifer um Punkte gekämpft. Übrigens, im Spielwarengeschäft gibt es schon für ca. € 10,- einen Satz (6 Stück) Boulekugeln. Großaspach bietet den Interessenten Platz und Bahn. Die Zeit verging so schnell, dass am Ende kaum noch das geplante Crèpes-Quiz durchgeführt werden konnte.